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Roedel / Praxis der Genogrammarbeit

Bernd Roedel     

Praxis der Genogrammarbeit
oder: Die Kunst des banalen Fragens

Dortmund: Borgmannverlag, 2006, 5. überarbeitete Auflage

Zusammengefasst von S. Claeys, S. Cloos, M. Dinda, M. Trunk, 2006


In diesem Buch bearbeitet Bernd Roedel das Thema „Genogrammarbeit“ und lässt dabei seine Erfahrungen aus 30 Jahren Berufserfahrung einfließen.
Er beginnt mit der Bedeutung des Genogramms und geht im weiteren auf die Hypothesenbildung ein, hierbei wird neben Tabus und Familiengeheimnissen insbesondere das Thema „sexueller Missbrauch“ diskutiert.
Daraufhin wird der Bezug zur Praxis geschlagen, indem die Bedeutung und Anwendungsgebiete von Genogrammen sowie die Vorbereitung auf ein solches Gespräch verdeutlicht werden. Der Punkt 3.3. wurde von uns dabei als besonders hilfreich empfunden.
Der letzte Teil handelt von der Praxis der Genogrammarbeit, dabei schreibt der Autor das Gespräch wortwörtlich nieder, wodurch der Leser in die Genogrammarbeit miteinbezogen wird.
Fazit: Das Buch ist gut verständlich geschrieben und sehr gut als Einführungsliteratur in die Genogrammarbeit geeignet. Es werden kurz und knapp die wichtigsten Inhalte wiedergegeben. Es hat einen sehr logischen Aufbau von der Theorie hin zur Praxis, was den Leser inhaltlich sehr gut folgen lässt.

   
 
StIF / Stuttgarter Institut für Systemische Therapie, Beratung,
Supervision und Systemisches Coaching e.V.

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